| Ein Jugend(t)raum für Epe weiter geht’s! Mandy, Christina und Hanna sitzen zusammen und schauen auf intensive Arbeitsnachmittage zurück. Trotz Sommerzeit haben sie sich intensiv in die handwerklichen Arbeiten eingebracht und haben dazu folgenden Bericht geschrieben: „In der letzten Woche der Sommerferien ging es mit dem Ausbau des Jugendraumes weiter. Am Nachmittag hieß es: Atemschutzmaske auf und ran an die Glaswolle. Ungefähr 12-15 Jugendliche arbeiteten erfolgreich daran, den juckenden Dämmschutz mit fachmännischer Unterstützung durch Dachdeckermeister Gerhard Schenk anzubringen. Auch er brachte sich ehrenamtlich ein. Während die einen die Glaswolle zu Recht schnitten, brachten die anderen mit dem Akkuschrauber und viel Elan die Latten an. Im Großen und Ganzen war es eine erfolgrei che, lustige und lehrreiche Woche!“ Danke allen Jugendlichen und Erwachsenen und nicht vergessen: weiter geht’s! (M. Tyburski) Ein Jugend(t)raum und seine schmutzige Realität Mit viel Dreck ist der zweite Bauabschnitt auf dem Weg zum Jugendraum begonnen worden. Eine Wand, die das bisherige Stuhllager und den Aufgang zum Turm abtrennte, wurde au sgebrochen. Feinster Staub kroch unter den Türen durch und legte sich auf alles. Dass ein Traum auf dem Weg in die Realität so sc hmutzig sein würde…Die Holzdecke wurde rausgerissen, die unterste Turmebene bis auf die tragenden Balken ebenfalls. Der Blick von ganz unten bis hoch zur Glockenebene ist nun möglich die warme Luft allerdings steigt ebenfalls wie in einem Kamin nach oben. Den schwierigsten Teil erledigten Fachleute: die Absenkung der Balken, um die neue Turmebene in ihrer Höhe an die nicht veränderbare Türöffnung anzupassen. Als nächster Schritt wird nun der neue Treppenaufgang folgen und anschließend der Bau der neuen Ebene. Dann geht der Blick wieder nur zur Decke die warme Luft allerdings auch. (M. Tyburski) Holzhütte schafft Platz für Treppenaufgang Dort wo jetzt noch Stühle stehen und hinter einer Wand versteckt sind, soll die neue Treppe zum Jugendraum gebaut werden. Doch wohin mit den Stühlen? Wo hat ein neues Stuhllager Platz? Diese Schwierigkeit musste als ein Teilschritt auf dem Weg zum Jugend(t)raum Epe gelöst werden. Der Bezirksausschuss hat sich für eine Holzhütte entschieden, die hinter der Kirche aufgestellt werden soll. Von dort können die Stühle mit einem Stuhlwagen in die Kirche gebracht werden. Aufwändiger zwar als jetzt aber nur ein paar Mal im Jahr wird die volle Bestuhlung benötigt. Fleißige Helfer haben in einem ersten Sc hritt den Platz hinter der Kirche begradigt und mit Platten ausgelegt. In einem zweiten Schritt ist dann die Hütte aufgestellt und mit einer hochwertigen Bedachung versehen worden, damit keine Feuchtigkeitsschäden entstehen. Nun ist das alte Stuhllager leer geräumt. Die Wand, die bisher die Stühle versteckt hat, wird ausgebrochen, der Turmraum geöffnet und so Platz für den neuen Aufgang geschaffen. (M. Tyburski) Erlebnisbericht einer Jugendlichen... Als wir nach den anstrengenden Ostertagen am Dienstag um 10 Uhr vor der Kirche standen waren wir noch alle recht müde, aber Zeit zum schlafen blieb uns nicht viel nach einem Lied und einem Gebet ging es an die Arbeit. Zuerst musste der Dachboden von Gerümpel und den Überresten des alten Jugendraums befreit werden. Dabei kamen nicht nur die Krippenspielutensilien zum Vorschein sondern auch alte Colaflaschen und reichlich anderes Zeug was keiner mehr braucht, also hieß es erstmal sortieren und fachgerecht in den Container entsorgen. Dann wurden die eingezogenen Holwände und die Holzdecke abgerissen. Das machten aber ein paar Bauarbeiter die sich damit auskannten mit der Hilfe einiger erfahrener Helfer, so dass wir anderen die dabei entstehenden Reste die enge und steile Treppe hinunter in den Container brachten was mit einer Menschenkette schnell erledigt werden konnte. Während das Holz in den Container wanderte fingen einige andere Bauarbeiter an die Löcher für die Fenster in die Wand zu machen. DA es dann auch schon recht spät war beendeten wir die Arbeit für den Tag und gingen ziemlich erschöpft nach Hause. Da wir die schwersten und zeitaufwändigsten Arbeiten schon am Dienstag beendet hatten trafen wir uns am Mittwoch erst um 14.00 Uhr. An diesem Tag wollten wir damit anfangen die Flyer für den Jugendraum vorzubereiten was gar nicht so leicht war da diese in eine Tütenform gebracht und mit Mäusespeck gefüllt werden mussten. Später zerkleinerten wir dann auch noch mit dem Hammer einige Reste von der Kirchen Mauer, die den nun fertigen Löchern für die Fenster weichen mussten, um sie auf dem Frühlingsfest zu verkaufen. Danach beendeten wir auch diesen Tag. Am Donnerstag teilten wir die arbeit unter den vielen Helfern auf. Während die einen weiterhin Flyer falteten, fingen einige an den Raum über den Löchern für die Fenster von außen, auf dem Gerüst stehend zu bemalen. Andere dekorierten eine Schautafel für das Frühlingsfest. Nachdem sich jeder mit seiner Aufgabe beschäftigt hatte machten wir uns auch an diesem Tag auf den Weg nach Hause. Am Freitag brauchten nicht mehr alle Helfer kommen, da wir schneller waren als gedacht. Deshalb kamen auch nur die Helfer die beim Einbau der Fenster helfen konnten oder die beim bemalen der Außenfassade mitgewirkt hatten da diese noch nicht ganz fertig war. Nach dem auch diese, für den ersten Bauabschnitt letzten, Bauarbeiten abgeschlossen waren beendeten wir eine zwar sehr anstrengende, dafür aber auch sehr lustige Woche, in der wir viel Spaß hatten. (Mandy Heßelink) |
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